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Geschrieben von Karsten
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Wohin geht für die Mannen von Vox Homana diesmal die Reise? Na klar: Zum CSD nach Hiddensee! Jeder weiß, dass Deutschlands größte Homo-Parade auf Hiddensee stattfindet. Und jeder weiß, dass jeder, der was auf sich hält, dabei sein MUSS. Natürlich sind alle Unterkünfte auf der beschaulichen Ostseeinsel schon seit Monaten ausgebucht. Was tut nun der kurzentschlossene Homosexuelle? Er zeltet! „CSD auf Hiddensee“ ist eine Revue schwuler Klischees und absurder Phantasien. Das abendfüllende Programm von Vox Homana klärt den Unwissenden endlich auf über die schwulen Geheimnisse des Campens – mit einem dicken Augenzwinkern versteht sich! Was verbindet den schweigsamen Soldaten und die Campingplatzbesitzerin Margot? Wie kommt die „Miss-Waikiki-Wahl“ nach Hiddensee? Wie kann man Macho sein und gleichzeitig Prosecco trinken? Mit Arrangements von Freddie Mercury bis Friedrich Hollaender, von Georg Friedrich Händel bis zu den Fantastischen Vier führt Vox Homana das Publikum durch alle musikalischen Genres. Bekannte und eigene Texte wachsen mit witzigen Spielszenen zu einem facettenreichen Bühnenprogramm zusammen. |
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Geschrieben von Karsten
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 Die "Bratmöve an Backbord" führte den geneigten Zuschauer auf das Segelschulschiff "Else", wo sich eben jene Szene abspielte. Die "Else" war auf großer Fahrt nach Madagaskar. Wie für Schwule üblich, wurden hier jede Menge Klischees bedient. Natürlich trugen die Matrosen immer ihre Galauniform, natürlich war die Schiffstrulla ein dummes Huhn und natürlich war die Küchenhilfe in den Steuermann verliebt. Die unausgesprochene Liebe entwickelte sich am Anfang der Reise und zog sich mit all ihrer Tragik durch die ganze Geschichte. So entstand eine leidenschaftliche schwule Sichtweise auf das Matrosenleben. Von Franz Schubert bis Karl Orff, von Frank Sinatra bis Leonard Bernstein: Klassiker aller muskalischen Zeiten und Genres waren vertreten. Eine gesunde Mischung aus deutschem und englischem Liedgut sowie schauspielerischer Einwürfe wuchs auf der "Else" zu einem facettenreichen Bühnenprogramm zusammen. Trotz des unglaublichen Erfolges von 8 (!) ausverkauften Vorstellungen im Lister Turm wurde das Segelschulschiff "Else" im Dezember 2004 nach der Jubiläumsfeier zum 15-jährigen Bestehen von Vox Homana außer Dienst gestellt. Wir behalten dich für immer in Erinnerung. Hier gibt es noch Fotos vom 2. Doppelkonzert und vom 3. Konzert |
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Geschrieben von Karsten
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 Wir haben die Eurogames 2001 in Hannover zum Anlass genommen, unsere Musik im Rahmenprogramm der schwul-lesbischen Sportveranstaltung zu präsentieren. Zusammen mit dem Lesbisch-schwulen Chor Bremen Da capo al dente wurde im Freizeitheim Vahrenwald ein Feuerwerk an homosexuellen Gesangskünsten abgebrannt.
In diesem Programm griff Vox Homana das Thema "Musical" auf. Mit Sketchen und Anekdoten aus dem schwulen Leben gewürzt präsentierten die 16 Sänger den Zuhörern eine Mischung aus "My Fair Lady" und "West Side Story" sowie weiteren schwulen Ikonen der Gattung Musical. Die verbindende Idee ist genau das, was uns in seiner ganzen Tragik immer wieder vor Augen geführt wird: "Nur die Liebe quält!"
Nach einem Jahr begeisterter Zugabenrufe gab es am 10. August 2002 das letzte Konzert seiner Art. Wir sagen DANKE und "Auf ein Neues!"
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Geschrieben von Karsten
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In der Spitzenzeit hatte Vox Homana ca. 60 Mitglieder. Mit dieser großen Zahl von Mitstreitern wurde ein sehr ehrgeiziges Projekt in Angriff genommen: "Kommt doch ihr holden Knaben - 2448 warme Jahre in 120 heißen Minuten", später nur noch als "Zeitreise" bekannt. Nach fast zweijähriger Vorbereitungszeit feierten wir im Frühsommer 1994 Premiere.
Die sehr aufwändig gestaltete Bühnenshow unter der Regie von Cornelia Groterjahn kam eher einer Revue gleich, denn einem Chorabend. Jedem der 15 sehr unterschiedlichen Lieder, die zum Teil mit Klavierbegleitung, zum Teil a-capella gesungen wurden, ging eine Theaterszene voraus, die das schwule Leben in der jeweiligen Epoche darstellte.
"Akropolis adieu" von Mireille Mathieu wurde die Geschichte vom Schierlingsbecher des Sokrates vorangestellt, der Monolog eines homosexuellen KZ-Häftlings leitete "Die Moorsoldaten" ein. Wir haben sowohl süße als auch bittere Zeiten und Themen behandelt, ohne dabei in peinlichen Klamauk abzurutschen. Das Publikum bedankte sich mit vollen Sälen und stehenden Ovationen.
Dank der finanziellen Unterstützung verschiedener schwulenpolitischer Organisationen konnte dieses Programm mitsamt seiner LKW-Ladung an Kostümen, Requisite, Licht- und Tontechnik im Rahmen des Projekts "Schwul in der Provinz" auch in verschiedenen Orten Niedersachsens aufgeführt werden. Zu nennen sind u.a. Hameln, Braunschweig, Hildesheim, Göttingen, Lüneburg, Oldenburg und Osnabrück. Die "Zeitreise" ging 1996 nach fast drei begeisterten und begeisternden Jahren zuende. |
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